04/02/09
Nur weil wir keine Konzerte spielen heißt das nicht, dass wir auf Bandtagebucheinträge verzichten müssen.
Der aufmerksam Lesende wird über die Geschichte gestolpert sein, dass einmal vermeidliche „Fans“ ihren stillen Protest gegen unsere Band durch Stuhl (im biologischen Sinne) vor unserer Probenraumtür mehr als deutlich gemacht haben. Ein paar Jahre später und wenige Kilometer weiter ereignete sich dieser Tage erneut eine Regung menschlichster Emotionalität.
Eine Splittergruppe der einst gefeierten local heroes zwingt sich montags durch die vereisten Straßen unserer kleinen Großstadt und versucht mit kreativen Mitteln Musik in die Luft zu produzieren. An der persönlichen Oase Probenraumstudiochilloutzoneraucherabteil angelangt, rutschen Herzen in tief sitzende Hosen. Die eigentlich handfest verschlossene Probenraumtür ist geöffnet und an der Klinke prangert eine okkulte Botschaft. Die hier zu zensierenden Worte werden durch ein augenscheinlich totes Miniaturnagetier fulminant untermalt. Ein geeignetes Plattencover für Manson, Rammstein und Co.
Ein Grund für Monty burns aus dem nahe gelegenen Baumarkt neue Türschlösser anzuschaffen.
Was wollte(n) uns der / die Protagonisten sagen?
- „Wir haben uns intensiv mit „an angel, a car, a plane and a spade“ auseinander gesetzt und verstehen den tieferen Sinn
- Wir sind Euer gotteslästerliches rock n´ Roll-Leben leid
- Wir haben uns in der Tür vertan
- Männer sind Schweine
- Männliche Musiker sind die Steigerung von „Schweine“
- Mäuse raus!
Wir werden es nie erfahren und trauern in diesem Augenblick um ein unschuldiges Todesopfer.
Ein sei in die Welt gerufen: Aus der Geschichte könnte ein neuer Song werden und es gibt entspanntere Wege, um auf sich aufmerksam zu machen…
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